Fremde Länder - gute Freunde

Zu diesem Thema konnten die ersten Klassen erfahren, wie Projektarbeit an unserer Schule aussieht: Themenzentriertes Arbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Bildnerische Erziehung, Werken und Geografie, verschiedene Wahlkurse am Dienstag und Inskription in die Kurse am Mittwoch und Donnerstag boten verschiedene Möglichkeiten zu einem größeren Thema nach eigenen Interessen zu arbeiten.

In Englisch wurden die mündlichen und schriftlichen Grundlagen zu den Themen „countries, nationalities, languages and dialogues“ erarbeitet. Eine Freiarbeit zum Thema in Deutsch ermöglichte die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebenswelten – von freien Texten, Beobachtungsbögen, Quiz, über Familienportraits, bis hin zu Ländersteckbriefen wurde sehr fleißig und vielfältig gearbeitet. Die geografischen Grundlagen dazu wurden in GW erarbeitet und in BE bzw. Werken erfolgte eine Begegnung mit verschiedenen Schriften und die bildnerische Umsetzung in Tontafeln.

Über das Leben in Afrika, die Früchte, die wachsen, die großen Unterschiede zwischen Stadt und Land bis hin zu Musik und Tanz erfuhren wir im ersten Block am Montag, der von David und Domenique für das Projekt IKU (Verein ISOP), gestaltet wurde. Der zweite Teil konfrontierte mit Vorurteilen gegenüber „Ausländern“, den Begriffen Diskriminierung und Rassismus, aber auch mit den Ursachen, warum Menschen ihre Ursprungsländer verlassen (müssen). Kreativität war am Dienstag gefragt: Eine Gruppe gestaltete für die gesamte Klasse zwei Klassenmaskottchen, dabei wurden Sperrholzfiguren mit unterschiedlichsten Materialien gestaltet. Eine zweite Gruppe fand Symbole und Gestaltungsentwürfe für eine Friedensfahne und setzte diese auf ca. 8m2 Leinwand um. Die dritte Gruppe bastelte aus Blumentöpfen und Packpapier Trommeln, die sich auch sehen lassen können. Vielfältig war das Kursangebot am Mittwoch: Im Kurs SINGEN wurden Lieder aus verschiedenen Ländern einstudiert und beim SPIELEN wurden verschiedene Spiele aus unterschiedlichen Kulturen ausprobiert. Während beim Kurs MALEN die Flaggen aller Herkunftsstaaten unserer Schüler/innen auf Leinwand gemalt wurden, setzte sich der Kurs FEIERN mit unterschiedlichen Festen der Welt(religionen) auseinander. Kochen und Essen von Speisen aus aller Welt machte der Donnerstag möglich: Zubereitet wurden frisch gepresste, exotische Säfte, verschiedene kalte Speisen wie z.B.: Tsatsiki und als Warmspeise Pizza. Hinzu kamen die vielen köstlichen Kostproben, die uns die Eltern zubereiteten – herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Tänze aus verschiedenen Kontinenten führten die Schüler/innen rund um die Erde, der Sprachkurs versuchte einen Einblick zu ermöglichen, wie unterschiedlich die verschieden Sprachfamilien sind und einfachste Verständigungsmöglichkeiten anzubahnen. Abgerundet wurde diese Projektwoche am Freitag vom dänischen Film „Nenn mich einfach Axel“, in dem ein 10jähriger Junge bei der Suche nach Identität und Werten sich mit dem Islam auseinandersetzt. Diese sehr gelungene Begegnung von Kulturen, die Suche nach Anerkennung und der eigenen Identität und die Entwicklung von Freundschaften fassten unsere Inhalte toll zusammen und rundete unsere Woche unter dem Motto „Fremde Länder – gute Freunde“ ab.

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